Die Quelle ist ein wichtiger, beinahe heiliger Ort für die Wasserläufer. Man sagt ihr seltsame Kräfte nach. So sollen hier schon schwere Wunden und Krankheiten geheilt worden sein. Viele Paare reisen in ihren Flitterwochen hierher, um von der Quelle zu trinken und so um ein langes, gesundes Leben zu bitten.
Die Serenadenfälle sind riesig und kraftvoll. Es scheint keine Möglichkeit zu geben, hinter sie zu kommen und doch gibt es einen Pfad am Fuße des Wasserfalles hinter eben diesen. Hinter dem Wasserfall befindet sich ein kleiner Schrein für die Göttin der Flüsse, an dem um ihre Gunst geworben werden kann. Vor allem junge Leute kommen häufig hierher, um ihre Hilfe bei Entscheidungen zu erbitten.
Mythen zur Folge vereinen der Gott des Meeres und die Göttin der Flüsse sich in Vollmondnächten auf dieser Insel und sorgen so dafür, dass es Fische in Hülle und Fülle gibt. Deswegen ist diese Insel an Vollmondnächten vollkommen tabu. An anderen Tagen und auch in anderen Nächten darf man allerdings sehrwohl auf dieser Insel zugegen sein. Deshalb werden hier unter anderem auch die Krieger trainiert.
So wie auf diesem Bild sehen die Luftschwingen niemals den endlosen Berg. Für sie verschwindet der Berg in den Wolken und damit ist der Gipfel für sie unerreichbar. Für sie ist der Berg scheinbar endlos und damit auch ein Heiligtum. Es gehört zu einer Mutprobe, den Berg nach oben zu klettern. Da die Luft nach oben immer dünner wird, schaffte es bislang nicht einmal jemand weiter als bis zur Hälfte.
Das Tal der Sterne ist ein wundervoller, magisch anmutender Ort, an dem sich unter anderem zahlreichen Monolithen befinden. Sie sind entlang der großen Sternbilder ausgerichtet und viele Luftschwingen lassen sich hier gerne abends nieder, um einfach nur in den Sternenhimmel zu sehen.
Das Tal des Westens ist ein felsiger Ort. Die Vegetation ist flach und strauchig. In diesem Tal starten die jungen Drachenflieger sehr häufig ihre ersten Versuche. Manch einer geht auch zum Reiten hierher.
Die Feuerberge bestehen aus zahlreichen Vulkanen mit heißen Quellen und Geysieren. In ihrer Nähe gibt es zahlreiche, erkaltete Lavaströme mit knorrigen, teilweise verbrannten Bäumen und außerdem viele Edelsteine, welche einfach irgendwo auftauchen. Was auch immer die Berge preisgeben, wird als Zeichen des Feuers gesehen, da niemand den Vulkanen etwas entgegen setzen kann.
Der ausgetrocknete Fluss führt nur Wasser, wenn es zu großen Regenfällen im Norden kommt. Manchmal gibt es sturzbachartige Fluten, die in Richtung des Meeres stürzen und dieses füllen. Für gewöhnlich führt das Wadi einmal im Jahr Wasser. Nämlich dann, wenn der Schnee im Land der Luftschwingen schmilzt.
Das Wadi Caldo führt für gewöhnlich das Wasser, das von den Gletschern der Feuerberge herabtaut. Da dies in einigermaßen regelmäßigen Abständen passiert, gibt es im Wadi zumindest immer eine Wasseransammlung in Vertiefungen. Auf Grund dieser Tümpel ertrinken auch immer wieder Menschen und Tiere in diesem Wadi, wenn es zu Fluten kommt.
Das große Sumpfland im Süden des Landes der Erdwandler ist ein fruchtbares Gebiet, in dem vor allem sehr viel Lehm und Torf gewonnen wird. Während aus dem Lehm Töpferwaren gefertigt werden, wird der Torf zum Düngen der Felder genutzt. Die Geomanten sehen Teile der Sümpfe als besonders heiligen Boden an. An diesen besonderen Orten gibt es Steine mit besonderen Markierungen, die die geomantischen Linien kennzeichnen.
Im großen Tal gibt es zahlreiche große, wilde Tierherden. In diesem Tal leben unter anderem Gnus, Antilopen und Wildpferde. Außerdem gibt es dort einige Raubkatzenarten, welche Jagd auf die Wildtiere machen. Die Erdwandler fangen die Tiere hier meist, um mit ihnen ihre eigene Zucht mit neuen Tieren aufzufrischen, anstatt die Tiere zum Essen zu töten.
In der fruchtbaren Ebene gibt es große Gras- und Weideflächen, auf denen es vor allem wilde Pferde gibt. Außerdem wird hier sehr viel Ackerbau betrieben. Junge Erdwandler versuchen hier häufig ihr Glück im Pferde fangen.
Der Kristallsee hat seinen Namen daher, dass das Wasser so klar ist, dass es möglich ist, den Grund zu sehen. So sieht man in diesem See auch zahlreiche kleine Fische umherschwimmen. Viel mehr Lebewesen als die Fische scheint es jedoch nicht zu geben, dabei gibt es durchaus auch einige Biber und Fischotter, die das Gewässer unsicher machen.
Das Tiefe Wasser ist ein unendlich tiefer See, an dessen Grund noch nie jemand getaucht ist. Deswegen kann man auch nicht sicher sagen, wie tief dieses See tatsächlich ist. Legenden zur Folge lebt in diesem See eine riesige Wasserschlange. Deswegen traut sich auch kaum jemand darin schwimmen und wenn, dann auch nur am Rande. Außer einigen winzigen Fischlein gibt es kein Leben in dem See. Das Wasser hat außerdem einen sehr eigenartigen Geschmack.